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Knoblauch, Rauwolfia und Co



Artikel von:
Vespasian
veröffentlicht am 13.04.2007 09:22 Uhr

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Wer glaubt, Knoblauch kann filmtauglich nur zur Abwehr von Vampiren eingesetzt werden - irrt gewaltig. Knoblauch und einige exotischere Pflanzen wie Schlangenwurz, Mistel oder Passionsblume haben blutdrucksenkende Eigenschaften. Zu ihrer Orientierung haben wir eine Liste der wichtigsten Kräuter zusammengestellt.

Knoblauch

Knoblauch ist eine mehrjährige krautige Pflanze und stammt ursprünglich aus den Steppengebieten Asiens. Bereits im Altertum wurde er als Heilmittel gegen Läuse und Darmparasiten verwendet und gilt in Asien noch heute als Aphrodisiakum.

In der modernen Phytotherapie wird Knoblauch eingesetzt, weil er den Cholesterinspiegel senkt und die Fließeigenschaften der Blutkörperchen verbessert, weiters wird ihm eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt.

Rauwolfia

Rauwolfia serpentina wird auch als indische Schlangenwurzel oder Java Teufelspfeffer bezeichnet und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Es handelt sich dabei um einen immergrünen aufrecht wachsenden Strauch, welcher in Indien, Pakistan und Indonesien weit verbreitet ist und auf 1000m Seehöhe wächst.

Die stark blutdrucksenkende Wirkung des Schlangenkrauts wird durch die Tatsache untermauert, dass das aus ihr gewonnene Reserpin eines der ersten Blutdruckmedikamente war. Einige Autoren machen die Pflanze allerdings auch für mögliche Nebenwirkungen wie Depressionen, Potenzstörungen oder Müdigkeit verantwortlich.

Mistel

Die Mistel wurde im Jahre 2003 zur Heilpflanze des Jahres gekürt und gehört zur Gruppe der Sandelholzgewächse und ist in vielen Unterarten in fast ganz Europa sowie Eurasien beheimatet. Dabei handelt es sich um einen kugelgrünen Halbschmarotzer mit bis zu einem Meter Durchmesser, welche ihrem Wirt(Bäume) Nährstoffe und Wasser entzieht.

In der Kräuterheilkunde werden Mistelpräparate zur Blutdrucksenkung und Krampflösung eingesetzt.

Passionsblume

Die Passionsblume stammt aus Mittel- und Südamerika und bekam ihren Namen durch europäische Einwanderer, welche in den farbenfrohen Blüten Symbole der Passion Christi erkannten.

Die Blätter der Pflanze werden in der Naturheilkunde gegen Bluthochdruck, Herzangst, Reizdarm, Schlaflosigkeit und Wechselbeschwerden eingesetzt.

Weissdorn (Crataegus)

Der Weissdorn ist ein bis zu fünf Meter hohes Gewächs welches als Hecke oder Gebüsch an Waldrändern wächst. Crataegus gehört botanisch zur Familie der Kernobstgewächse und kann bis zu 500 Jahre alt werden.

Die Pflanze wurde bereits im ersten Jahrhundert nach Christus als Heilmittel erwähnt und besitzt einen ausgleichenden Effekt auf unseren Blutdruck, weshalb sie nicht nur bei arterieller Hypertonie sondern auch bei Hypotonie hilfreich ist. Weiters können Blüten und Blätter bei leichten Herzbeschwerden verabreicht werden, da Kontraktionskraft des Herzens und Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert werden.

Abschließend muss jedoch dringend erwähnt werden, dass pflanzliche Präparate ein Blutdruckmedikament niemals vollständig ersetzen können, jedoch durchaus als sinnvolle Ergänzung in Betracht gezogen werden sollten. Weitere Informationen zum ThemaBluthochdruck finden Sie auf unserer freien Informationsplattform http://www.bluthochdruckneindanke.com
 

Diskussion

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    larissa, vor 11 Monaten

    Re: Knoblauch, Rauwolfia und Co

    Interessant :)
     
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