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Der Garten im April



Artikel von:
Birgit_Jandt
veröffentlicht am 23.04.2001 14:57 Uhr

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Alle Beete und Kübel, die noch nicht bepflanzt sind, werden vorbereitet, Unkraut wird entfernt und Gründüngung gesät. Auch für Bodenproben ist die Zeit günstig. Spätestens jetzt werden die Regentonne(n) aufgestellt sowie Schläuche und anderes Bewässerungsgerät aus dem Winterquartier geholt und in Betrieb genommen.

Neuanlage im April
Unter Glas werden jetzt gesät: Tagetes, Aster, Zinnie, Nelke, Cosmea, Levkoje, Gurken, Zucchini, Zuckermelonen, Lauch. Und im Freien: Kapuzinerkresse, Strohblume, Bechermalve, Edelwicke, Möhren, Zwiebeln, Radieschen, Spinat, Salat, Schnittlauch und Kohl. Tomaten- und Paprikasetzlinge sowie vorgetriebene Begonien und Dahlien werden nun eingetopft und im Haus oder Frühbeet gehalten – das Abhärten an milden Tagen nicht vergessen. Auch die vorgezogenen Kartoffeln können ihre Kistchen im April verlassen. In warmen Gegenden kommen sie bereits in der Mitte des Monats raus ins Land, an kälteren Orten erst zum Monatsende. Pflanzzeit für Obstbäume und Rosen.

Pflege im April
Nun werden die überwinterten Balkon- und Kübelpflanzen in ihr Sommerquartier umgetopft, zurechtgestutzt und schon mal abgehärtet. Ganz raus können Sie aber leider noch nicht – stellen Sie sie bei Platzmangel an eine warme Wand und schützen mit Matten oder Flies. Wer möchte kann gleich Stecklinge von den Balkonpflanzen schneiden und im warmen Zimmer bewurzeln.
Der Rasen sollte zum ersten Mal gemäht werden und auch eine Runde mit dem Vertikutierer wird dankbar angenommen und mit kräftigerer Durchwurzelung belohnt. Wenn Sie kahle Stellen entdecken – gleich nachsäen!
In dieser Jahreszeit ist der Einsatz von Schneckenkorn („Ferramol“ wirkt nur gegen Schnecken) besonders effektiv, denn gerade hier gilt: Wehret den Anfängen! Schützen Sie besonders die Jungpflanzen und die neuen Austriebe beliebter Stauden wie Lupinen oder Rittersporn. Wer sich zur chemischen Kriegsführung nicht entschließen kann, der streut (reine!) Holzasche und legt Brettchen aus, unter denen jeden Morgen die schlafenden Schleimer aufgesammelt werden können. Auch lückenlose Schneckenzäune sind hilfreich, vergessen Sie aber nicht, die umzäunte Fläche erst einmal schneckenfrei zu machen. Gut für die Nerven eines schneckengeplagten Gärtners ist es auch, sich für Pflanzen zu entscheiden, die nicht auf dem Speiseplan des Ungeziefers stehen. Zum Beispiel Ringelblumen, Schmuckkörbchen (Cosmea), Löwenmäulchen und natürlich Rosen. Denken Sie jetzt auch daran, Leimringe an Obstbäumen zu erneuern und Ohrwurm-Unterschlüpfe aufzuhängen.
 

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